Eine frühe Besiedlung der Harde (Verwaltungsbezirk) durch die Friesen ist sicher für das 8. Jahrhundert. Siedlungsspuren lassen sich aber bis zum Jahre 0 in Brösum nachweisen. Die schriftliche Erwähnung in Urkunden beginnt im 12. Jahrhundert als die zweite Besiedlungswelle durch die Friesen erfolgt. Sie waren schon Christen und bauten Kirchen in Eiderstedt: zuerst Tating (1103), dann Garding (1107). Kleinere Kapellen folgten unmittelbar. St.Peter-Ording ist der Eingangsort der Christianisierung, denn die Friesen kamen von der See.
.....St.Peter-Ording 1914 - die urkundlichen Erwähnungen:
1137 wird die Harde Utholm als 'Holmbo Haerret' zum ersten mal erwähnt.
1367 gibt die Harde Utholm den Hamburger und Lüneburger Kaufleuten sicheres Geleit.
1373 erteilt auch das Kirchspiel St.Peter den Hamburger Kaufleuten sicheres Geleit.
1421 Zuversichtsbrief: Die Lübecker Kaufleute die ihr Schiff bei Süderhöfft verloren haben.
1444 Urden = Ording. Der Name erscheint in den Klageschriften gegen die Dithmarscher.

1445 Ulstrup wird St.Peter - die Utholmer erheben sich gegen den Amtmann Otto Spliet auf dem Gerichtsplatz vor der Kirche St.Peter, als er die neuen Gesetzesregelungen (Verbot der Fehde und Blutrache) durchdrücken will. Der Gerichtsplatz vor der Kirche 'St.Peter' ist in aller Munde und seit dem wird nur noch von "Sunte Peter" = Sankt Peter geredet. Nicht mehr von Ulstrup (Ulstrop). Der Name der Kirche hat sich als Orstname durchgesetzt. Ulstrup lebt weiter im Namen 'Olsdorf'.

1533 wahrscheinlich Untergang der ersten Kirche in Ording
1558 wird die Kapelle in Süderhöft aufgegeben. Dort bleibt nur noch der Friedhof für Strandleichen.
1621 richtet die 2. Mandränke (grosse Sturmflut) grossen Schaden in Ording an. Der Deich muss zurückgenommen werden. Im Laufe der Sturmfluten bis 1825 verliert Ording 500ha Land.
1643 entstehen die drei Wehen am Westmarker Deich
1724 wird in Ording die 2. Kirche 800m nach Osten verlagert.
1825 bricht die letzte grosse Sturmflut in Ording und in Süderhöft die Deiche. Eiderstedt steht bis Garding unter Wasser.
1877 bauen die Aktionäre das erste Hotel an der Nahtstelle zwischen Ording und St.Peter. Bis zu diesem Datum waren St.Peter und Ording die "Armenhäusser" der Landschaft Eiderstedt. Mit dem Badeverkehr und den Touristen ändert sich das Verhältnis, und St.Peter und Ording werden die "Goldgräberstädte" der Landschaft 

1926 Bau der Badbrücke (1km)
1932 Verlängerung der Eisenbahnlinie von Garding nach St.Peter und Ording.
1945 Gründung der Oberschule für Jungen und Mädchen in St.Peter-Ording. Basis sind 7 Berliner Oberschulen mit ihren evakuierten Kindern.
1958 wird die Schwefelquelle entdeckt. Das Kurmittelhaus wird in kleinem Umfang eingerichtet.
1962 bei der Strumflut dringt das Wasser bis in den Ortsteil "Bad".
1967 St.Peter und Ording werden EINE Gemeinde
1968 Eröffnung des Meerwasserwellenbades
1993 Bad St.Peter-Ording registriert 2,4 Millionen Übernachtungen
1997 Umbau und Erweiterung des Meerwasserwellenbades zum Spass- und Freizeitbad Dünen-Therme.