Da ich schon seit sehr, sehr langer Zeit immer wieder heftigste Schmerzen im Rücken habe und es Tage gibt wo ich
so gar nichts mehr machen kann musste ich den Weg einschlagen und mal wieder zum Arzt marschieren....

Der untersuchte dann die Wirbelsäule und schickte mich auch gleich zum MRT also zu einem Magnetresonanztomographie...



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hier erst noch eine kleine

Information zur Magnetresonanztomographie

Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein radiologisches Schnittbildverfahren, das die unterschiedliche Magnetisierung des Körpers durch den starken Magneten des Untersuchuchungsgerätes zur Gewebedifferenzierung ausnutzt. Die Methode hat sich seit ihrer Einführung in die Klinik vor 20 Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Der neueste Stand sind Mittel- und Hochfeldgeräte mit schnellen Gradientensystemen, die Untersuchungen größerer Körpervolumina in kurzer Zeit ermöglichen. 

Die wichtigsten klinischen Anwendungsgebiete der Magnetresonanztomographie sind:

MRT des Schädels
MRT des Halses
MRT des Brustraumes und der Lunge
MRT des Herzens
MRT des Bauchraums
MRT der Wirbelsäule
MRT der Knochen und Gelenke
MRT der Weichteile
MRT der Brustdrüse
MR-Angiographie
Spezialgebiete:
Darstellung der Gallenwege und des Pankreasganges (MRCP)
Darstellung des Dünndarmes (MR-Sellink, MR-Enteroklysma)
Darstellung der ableitenden Harnwege (MR-Urographie)
Darstellung des Liquorraumes (MR-Myelographie)
Pränatale Fehlbildungsdiagnostik
MR-Pelvimetrie
Flussmessung in Blutgefäßen
MR-Spektroskopie
Die Magnetresonanztomographie ist das bildgebende Verfahren mit der größten Entwicklungsdynamik. In einigen Bereichen hat es röntgenbasierte Verfahren (z.B. Computertomographie des Schädels und der Bandscheiben, iv-Urographie, Dünndarmdarstellung nach Sellink), auf anderen Gebieten invasive Verfahren (Katheter-Angiographie, Endoskopische Retrograde Cholangio-Pankreatikographie (ERCP)) weitgehend ersetzt. Für bestimmte Körperregionen hat die Magnetresonanztomographie eine sinnvolle Bildgebung erst ermöglicht.

gesagt getan auf los gings los zum Radiologen....
...ja und hier habe ich nun schwarz auf weiss  das Untersuchungsergebnis vom MRT..

Ventrale zentrale und auch dorsale Höhenminderung mit Knickbildung im Bereich der Hinterkante des BWK2.
Zusätzlich zeigt sich eine ventrale Höhenminderung des BWK2. Der Spinalkanal ist relativ eng und hat dorsal des HWK4 und 5 noch eine effektive minimale lichte Weite von 8mm. Fleckenförmige Signalanhebungen in T2 Wichtung.
In T1-Wichtung sind diese Areale isointens zum  umliegenden Myelon.
Zirkumferente Vorwölbung der Bandscheibe im Segment HWK 2 u. 3 und im HWK 4 u. 5.
Der Anulus fibrosus ist im Segment HWK 2 u. 3 und im HWK 4 u. 5. medialseitig eingerissen.
Kompressionsfraktur des BWK 2 , 3 und 4 wobei die  Hinterkante des BWK3 verletzt worden ist. Diese wölb
sich nach dorsal vor und komprimiert das Myelon. Spinalkanalstenose dorsal des HWK   3, 4 und 5 . Hier
zeigen sich zirkumferente Bandscheibenvorfälle mit Nachweis von einrisse des Anulus fibrosus medialseitig
im Segment HWK 3, 4 und 5. Die signalhomogenitäten im Myelon sind der E.D- Herde zu
zuordnen. Es wird empfohlen noch ein MRT des BWS durchzuführen da auch in diesem Bereich
E.D.-Herde nicht auszuschliessen sind.


Verstanden, ja verstanden habe ich da nicht so viel, hm :oops: ...
..Nur noch die das...
...... E.D.- Herde ist meine MS, die nun auch in die Wirbelsäule wandert, hm :cry:   :cry: ...

Dazu zusagen ist, dass ich die Kompressionsfraktur des BWK 2, 3 und 4 durch den Autounfall habe als
 wir uns doch mehrmals überschlagen hatten...

Da war ich drin und war der Beifahrer, hm....
Der Arzt meinte nur ich hatte und habe immer noch unheimlich Glück ich glaube mehr brauche ich hier nicht dazu zufügen...
...so kommt eins zum anderen......

Der Bandscheibenvorfall
Synonyme

Bandscheibenprolaps Lendenwirbelsäule,
Nucleus pulposus prolaps, NPP, Nucleus-Pulposus-Prolaps,
Diskusprolaps, Protrusio...

Verwandte Begriffe
Ischiasscherz, Bandscheibenvorwölbung, Bandscheibenprotrusion
Hexenschuß, Lumbalgie, Lumbago, Lumboischialgie,
Rückenschmerzen, Bandscheibe

Definition
Unter einem Bandscheibenvorfall versteht man die plötzliche oder langsam zunehmende Verlagerung, bzw. den Austritt von
Gewebe des Nucleus pulposus (= Gallertkern der Bandscheibe)  einer Bandscheibe nach hinten in den Rückenmarkskanal
(Spinalkanal) oder hinten-seitlich (Nervenwurzel)....

Hierbei kann es durch Druck auf Nervenwurzeln zu Schmerzen, Lähmungen und / oder Gefühlsstörungen
kommen...

Bandscheibenvorfälle im Bereich der Lendenwirbelsäule (= LWS) treten wesentlich häufiger auf als
Bandscheibenvorfälle im Bereich der Halswirbelsäule (= HWS)....

Rückenschmerzen alleine sind kein Indiz für das Vorhandensein eines Bandscheibenvorfalles. Generell ist es sehr schwierig,
die Ursachen von Rückenschmerzen ausfindig zu machen... Auch Röntgenbilder können nicht immer die erwünschte
Klarheit verschaffen.....

Um aufzuzeigen, dass Rückenschmerzen und das tatsächliche Vorhandenseine eines pathologischen (= krankhaften)
Bandscheibenbefundes nicht immer zwingend sind, soll an dieser Stelle beispielartig die Studie von Jensen
angeführt werden. Diese randomisierte, kontrollierte Studie arbeitete mit MRT-Untersuchungen der
Lendenwirbelsäule und untersuchte dabei beschwerdefreie Menschen.

Die Ergebnisse verblüffen bei 52 % der Patienten konnte eine Vorwölbung der Bandscheibe
(= Protrusio, auch Bandscheibenvorwölbung oder Bandscheibenprotrusion genannt) nachgewiesen werden.....

Bei 27 % konnte ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert werden und darüber hinaus wies 1% der Patienten einen
Bandscheibenvorfall auf, der bereits auf das umliegende Gewebe drückte....

Bei 38 % aller Patienten blieben die Veränderungen nicht nur auf eine Bandscheibe beschränkt....

Erschreckend ist dabei, dass nur etwa 33 % aller Untersuchten angaben, unter Rückenschmerzen zu leiden....

Dies verdeutlicht, dass eine diagnostische Treffsicherheit nur dann erreicht werden kann, wenn die diagnostischen Massnahmen möglichst vollständig ergriffen werden. Stets müssen dabei unterschiedliche Symptome gegeneinander abgegrenzt werden, um eine Diagnose stellen zu können....

Die Bandscheibe
Bevor auf den Bandscheibenvorfall eingegangen wird, sollte zunächst der Begriff der Bandscheibe ausreichend
geklärt werden. Erst wenn die Aufgaben und die Eigenschaften der Bandscheiben geklärt sind, kann das
Ausmass der Erkrankung und deren Therapiemassnahmen verstanden werden.....

Position – Wo befinden sich „Bandscheiben“?

Zwischen zwei Wirbelkörpern der Wirbelsäule befindet sich eine knorpelige Verbindung, die man als
Bandscheibe bezeichnet. Da sie zwischen zwei Wirbelkörpern liegt, bezeichnet man sie häufig
auch als Zwischenwirbelscheibe. Wirbelkörper und Bandscheibe sind fest miteinander verwachsen....

Eigenschaften einer Bandscheibe
Eine Bandscheibe besteht aus dem so genannten Annulus fibrosus, dem bindegewebigen knorpeligen
Aussenring und dem Nucleus pulposus dem inneren Gallertkern. Insgesamt besitzt der Mensch 23
Bandscheiben, sodass sie in ihrer Gesamtheit in etwa ¼ der Gesamtlänge der Wirbelsäule
darstellen.....

Der oben beschriebene Nucleus pulposus, der gallertartige Kern steht unter Druck. Dabei ist
die Konsistenz dieses Kerns stets vom Wasserhaushalt der Zwischenwirbelscheibe abhängig....

Es gilt die Faustregel
Je mehr Wasser er Schwamm ähnlich aufsaugt, desto praller, elastischer und fester ist er....

Das Vorhandensein des Wasserhaushaltes und dessen Abnahme lässt sich im Rahmen des Alterungsprozesses
eines Menschen verdeutlichen: Im Laufe des Lebens reduziert sich der Wassergehalt der Zwischenwirbelscheibe
automatisch. Nach außen sichtbar wird das beispielsweise im Rahmen des Alterungsprozesses, in dessen
Verlauf der Mensch kleiner wird....

Ferner kann man täglich an sich selbst feststellen, dass der gleiche Mensch morgens etwa 1 bis 3 cm größer ist als
abends, was damit zusammenhängt, dass sich die Bandscheiben durch die nächtliche Entlastung erholen und erneut voll
saugen konnten. Sinnbildlich kann man sich einen ausgewrungenen Schwamm vorstellen, der in Wasser gelegt
wird und sich bestmöglich voll saugt. Genau wie ein Schwamm gewinnt die Bandscheibe dadurch an Höhe....

Allerdings benötigt eine Bandscheibe nicht nur Wasser, sondern auch so genannte Vitalstoffe. Da sich Bandscheiben
nicht über die Blutzufuhr ernähren, können diese Vitalstoffe nur dann aufgenommen werden, wenn sie
vorhanden und durch vielseitige menschliche Bewegungen (Biegen nach hinten, Kreisen der Hüfte, gehen,
joggen, bücken, ...) vorher ausgetrieben wurden.....

Es gilt folgender Leitsatz
Je vielseitiger die  Bewegung eines Menschen ist, desto intensiver arbeiten Vitalstoffzufuhr und
Wasserversorgung dieses hochsensiblen   Knorpelgewebes....

Belastung
Durch die Bandscheiben ergibt sich erst die Beweglichkeit der Wirbelsäule. Ohne sie wäre die Wirbelsäule steif,
vergleichbar besipielsweise mit einem Besenstiel. Die Bandscheiben ermöglichen somit die Elastizität
und Biegsamkeit der Wirbelsegmente....

Eine Gewichtsverlagerung nach vorne, hinten oder zur Seite ruft eine Verlagerung des des Kerns in entsprechende
Richtung hervor. Durch diese Verlagerung der Kerne wird der knorpelige Ring, die so genannte knorpelige Faserscheibe
einseitig und je nach Bewegung unterschiedlich stark zusammengedrückt, so dass die Last, die eine Bandscheibe
aushalten muss, recht unterschiedlich sein kann....

Differenzierung Bandscheiben- vorfall / Band- scheiben- vorwölbung
Im Rahmen eines Bandscheibenvorfalles differenziert man zwischen:

einer Bandscheibenprotrusion  durch die es zu einer Vorwölbung des Annulus fibrosus kommt,
einem Bandscheibenprolaps (= Bandscheibenvorfall  in die Zwischenwirbellöcher oder – was wesentlich seltener vorkommt
– in den Spinalkanal hinein.
einer Sequestration, in deren Folge die prolabierten Anteile keinerlei Verbindung mehr mit der ursprünglichen
Bandscheibe haben.
Man sollte sich das so vorstellen:

Bei einer Bandscheibenprotrusion bleibt die Bandscheibe als solches zunächst noch intakt. Der innere Gallertkern
wölbt sich nach vorne und drückt dabei auf den aus Bindegewebe bestehenden, knorpeligen äußeren Ring.

Beim einem Nucleus pulposus prolaps hingegen tritt der Gallertkern durch den äußeren Ring teilweise aus. Der Teil,
der austritt bleibt dabei allerdings mit dem restlichen inneren Gallertkern verbunden und kapselt sich nicht ab....

Ein Abkapseln des ausgetretenen Bereiches findet hingegen bei einer Sequestration statt: Der prolabierte Teil des
Gallertkernes ist nicht mehr mit dem inneren Bereich verbunden....

Vorfallende Bereiche der Bandscheibe können mehr oder weniger stark auf   Nervenwurzeln drücken, die unmittelbar
an die Bandscheibe angrenzen. Hierzu zählt im unteren Lendenwirbelbereich auch der Ischiasnerv, der bei
Druckausübung unter Umständen sehr heftige, starke Schmerzen auslösen kann (Ischiasschmerz = Ischialgie)....

Ursachen

Die Bandscheibe besteht aus einem Faserring mit einem gallertigen Kern. Kommt es zu einer Schwächung oder zu einer
Rissbildung des Faserrings aufgrund von Fehl- oder Überlastung der Wirbelsäule, kann der geleeartige Kern aus der Bandscheibe entweichen. Dies geschieht in der Regel durch Verschleiss, sodass als Risikofaktoren für einen Bandscheibenvorfall unter anderem Fettleibigkeit und Schwangerschaft
gewertet werden....

Alter und Häufigkeit

Wie bereits oben einführend erwähnt, treten die Bandscheibenvorfälle am häufigsten im Bereich der
Lendenwirbelsäule auf, gefolgt von Banscheibenvorfällen im Bereich der Halswirbelsäule, Vorfälle im
Brustwirbelsäulenbereich sind als weitere Möglichkeit relativ selten....

Während Lendenwirbelsäulenvorfälle am häufigsten zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr auftreten, ist die Halswirbelsäule
zwischen dem 40. und dem 60. Lebensjahr erst später betroffen. Eine Bandscheibenprotrusion kann schon wesentlich
früher auftreten....

Im weiteren Lebensverlauf sind Bandscheibenvorfälle dann wiederum seltener vorzufinden, da dann verstärkt der
Wasserverlust der Bandscheibe auftritt (siehe oben). Dies hat im Hinblick auf den Bandscheibenvorfall den
„Vorteil“, dass der Gallertkern dickflüssiger wird und somit nur noch erschwert vorfallen kann....

Symptome

Welche Symptome treten bei Bandscheibenvorfall auf?

Oben wurde bereits auf die Studie verwiesen, die aufzeigte, dass nicht jeder Bandscheibenvorfall zwangsläufig Beschwerden (Rückenschmerzen) verursachen muss. Treten allerdings
im Rahmen eines Bandscheibenvorfalles Beschwerden / Symptome auf, so sind sie vor allem auf die Verlagerung
des Gallertkernes zurückzuführen, der auf einzelne Nervenwurzeln, auf Nervenfaserbündel
(im Bereich der Lendenwirbelsäule) und / oder das Rückenmark drückt....

Symptome bei Druck gegen eine Nervenwurzel

Druck auf Nervenwurzeln löst stets intensive Schmerzen aus, die in Arme und / oder Beine
hinein ausstrahlen können. Mit diesen starken Schmerzen können auch Gefühlsstörungen auftreten
man spricht von: Ameisenlaufen, Kribbelgefühl Taubheit. Je nach Stadium und Ausmass der Erkrankung können Symptome auch die Minderung von Muskelkraft oder gar Lähmungen einzelner Muskelbereiche
zur Folge haben....

Symptome bei Druck gegen das Rückenmark

Je nach Lokalisation des Bandscheibenvorfalles variieren die Symptome. Bandscheibenvorfälle im Bereich
der Brustwirbelsäule können Gefühlsstörungen, Krämpfe (Spasmen) oder gar Lähmungen hervorrufen,
wohingegen ein Bandscheibenvorfall im Bereich der Lendenwirbelsäule beispielsweise Blasenlähmungen
hervorrufen kann. Auch Lähmungen der Beinmuskulatur sind möglich....

Symptome bei Druck gegen Nervenfaserbündel, den Pferdeschweif (Cauda equina):
Fehlende Beherrschung der Blasen- und Mastdarmfunktion, Sensibilitätsstörungen im analen und / oder genitalen
Bereich Innenseite der Oberschenkel, unter Umständen verbunden mit einer Lähmung der Beine.....

Diagnose

Die Diagnose eines Bandscheibenvorfalls beinhaltet verschiedene körperliche und apparative
Untersuchungsformen. Darüber hinaus müssen auch Krankheiten, die ähnliche Symptome aufweisen, im Rahmen einer
Differentialdiagnostik ausgeschlossen werden...

Neurologische Untersuchung

Zur Diagnose oder zum Ausschluss eines Bandscheibenvorfalls ist eine eingehende neurologische
Untersuchung notwendig. Sie kann differentialdiagnostisch beispielsweise eine
Durchblutungsstörung der Beine, die so genannte Schaufensterkrankheit
(= Claudicatio intermittens) ausschliessen....

Darüber hinaus können Rückschlüsse auf die Lage, den Schweregrad, sowie die Beteiligung
der Nerven gezogen werden....

Eine neurologische Untersuchung überprüft die Reflexe, die Beweglichkeit, sowie die Sensibilität,
kann aber auch eine Messung der Nervenleitgeschwindigkeit beinhalten. Dies ist besonders dann von Bedeutung,
wenn der Schweregrad des Bandscheibenvorfalles eingeschätzt werden und überprüft werden soll,
welche Nervenwurzeln in Mitleidenschaft gezogen sind, bzw. ob eine Durchblutungsstörung vorliegt....

Konventionelle Röntgendiagnostik

Aufnahmen in zwei Ebenen

Mittels einer Röntgenaufnahme, die mindestens in zwei Ebenen (von vorne, von der Seite) durchgeführt
werden sollte, kann man die knöcherne Struktur der Wirbelsäule beurteilen....

Darüber hinaus ist es möglich, den Patienten im Rahmen einer Funktionsaufnahme zu röntgen. Diese Spezialaufnahmen,
die beispielsweise in Schräglage durchgeführt werden, lassen Rückschlüsse auf die Beweglichkeit
der Wirbelsäule zu....

Die Problematik der Röntgenaufnahmen liegt darin begründet, dass hier nur knöcherne Strukturen
abgebildet, das restliche Weichgewebe und die Bandscheibe selbst nur indirekt abgebildet werden.
Somit kann man die Wirbelsäule zwar von ihrer knöchernen Struktur her beurteilen, nicht aber –
und das erscheint bei einem Bandscheibenvorfall besonders wichtig – die Situation der
Bandscheibe und ihrer individuellen Problematik.... .

Myelographie

Im Rahmen einer Myelographie injiziert man ein Röntgenkontrastmittel in den Nervensack
(Duralsack). Durch das Kontrastmittel im Nervensack wird das darin liegende Rückenmark inklusive der
Nervenwurzel indirekt, in Form von Kontrastmittelaussparung sichtbar....

Da allerdings mittlerweile auf sehr gute Schnittbildverfahren zurück gegriffen werden kann,
setzt man die Myelographie mittlerweile nur noch sehr selten ein....

Gerade durch den Einsatz von MRT und CT lassen sich zur Zeit die genausten Aussagen
über Grösse und Lokalisation eines Bandscheibenvorfalls machen. Bei einer
Computertomografie entsteht jedoch eine Strahlenbelastung auf das Organsystem....

Schnittbildverfahren

Computertomographie und die Magnetresonanztomographie stellen das Rückenmark und die Nervenwurzeln dar.
Um zwischen entzündlichen und tumorösen Erkrankungen differenzieren zu können, kann über eine Tomographie
hinaus zusätzlich Kontrastmittel injiziert werden....

Therapie

Wie bei vielen Erkrankungen steht zur Therapie eine konservative und operative Behandlung offen.
Welche Therapieform zum Einsatz kommen sollte, muss immer individuell entschieden werden. An dieser Stelle
werden beide Therapieformen kurz dargestellt. Welche Therapieform für euch die beste ist, ist nicht von
eurer Sympathie bezüglich einer Therapieform abhängig. Euer behandelnder Arzt wird euch die für euch beste
Form darlegen und empfehlen....

1. Konservative Therapie vom Bandscheibenvorfall

Ausser bei akuten, medianen Vorfällen, die zu grossen Beeinträchtigungen führen und   motorischen, sowie
sensorischen Ausfälle implizieren können, wird im Allgemeinen zunächst konservativ therapiert...

Zunächst wird die Wirbelsäule durch Bettruhe entlastet. Diese Ruhigstellung kann über einen Zeitraum von vier
bis sechs Wochen andauern. Durch die Bettruhe können unter Umständen Beschwerden (Rückenschmerzen)
im Bereich der Lendenwirbelsäule auftreten, die durch ein so genanntes Stufenbett
gemildert werden können....

Ist die Halswirbelsäule von einem Bandscheibenvorfall betroffen, so kann die Ruhigstellung über
eine Halsmanschette erfolgen....

Medikamentöse Therapie

Nicht nur bei Wirbelsäulenerkrankungen spielt die medikamentöse Therapie (Pharmakotherapie) eine
bedeutende Rolle im Rahmen der so genannten Schmerztherapie. Im Hinblick auf den Bandscheibenvorfall
sind es besonders die  nicht-steroidalen Antiphlogistika, die NSAR, wie beispielsweise
Ibuprofen, Diclofenac (Voltaren), Indometacin oder COX-2-Hemmer (kein Vioxx mehr!), die zum Einsatz
kommen und in der Regel als Tabletten, Kapseln oder Suppositorien oder in Form von intramuskulären
Injektionen oder intravenösen Infusionen verabreicht werden....

Eine entzündungshemmende, abschwellende (= antiphlogistische) Wirkung haben in besonderer
Weise die Kortikosteroide (Kortison). Sie sollten nur unter ärztlicher Kontrolle eingenommen werden und vom Arzt
nur dann verordnet werden, wenn die individuellen Voraussetzungen gegeben sind....

Zur oben erwähnten medikamenösen Therapie können darüber hinaus Medikamente zur Muskelentspannung
(Muselrelaxanzien, z.B. Tetrazepam) verordnet werden, die die durch nicht – steroidale Antiphlogistika
hervorgerufene schmerzlindernde Wirkung potenzieren können. Relaxantienten mindern über ein Auflösen
der Muskelverspannung einen Teil der Beschwerden....

Ist die Erkrankung soweit fortgeschritten, dass sich die Schädigung bereits auf die peripheren Nerven ausrichtet,
wie dies beispielsweise im Rahmen einer Nervenwurzelbeeinträchtigung der Fall ist,
können Antidepressiva oder Antikonvulsiva die Schmerzgrenze anheben....

Chronische Schmerzen, die ständig vorliegen und die eigentliche Funktion des Schmerzes, die Warnfunktion,
nicht mehr ausüben, können durch vom Arzt verabreichte Opiate, bzw. Opioide, beispielsweise in Form eines
so genannten Schmerzpflasters, verordnet werden....

Die Einnahme von Medikamenten über einen gewissen Zeitraum hinweg, kann zu teilweise erheblichen
Nebenwirkungen führen. Eigentherapien sollten deshalb auf jeden Fall unterlassen werden. Eine Schmerztherapie
gehört stets in die Hand eines Arztes. Nur er kann durch Einschätzung des individuellen Krankheitsausmasses
die richtige Therapie verordnen....

Physiotherapie / Krankengymnastik

Durch die Kräftigung der Rückenmuskulatur im Rahmen physiotherapeutischer Massnahmen wird eine verbesserte
muskuläre Führung der Wirbelsäule erzielt, die letztlich dann auch eine geringere Belastung der Bandscheibe bewirkt.
Die physiotherapeutischen Massnahmen im Rahmen der konservativen Therapie des Bandscheibenvorfalles
stellen einen sehr wichtigen Bereich dar...

Peridurale Infiltration (PDI) und periradikuläre
Therapie (PRT):

Bei der periduralen Infiltration (PDI) bzw. der periradikulären Therapie (PRT) werden unter
computertomographischer Kontrolle schmerzstillende, entzündungshemmende und gewebsverödende Medikamente
millimetergenau an die schmerzende Nervenwurzel verabreicht. Dadurch kommt es zu einer Eindämmung
der um die Nervenwurzel stattfindenden "mechanischen Entzündung" und zu einer Abschwellung
des Nerven. Im Falle von Bandscheibenvorfällen kann manchmal auch ein Schrumpfen des verlagerten
Bandscheibengewebes beobachtet werden. Während wir die PDI vorzugsweise im Lendenwirbelsäulenbereich
anwenden, empfiehlt sich die PRT eher für die Halswirbelsäule. Der Eingriff stellt keinen Ersatz
zur operativen Therapie dar, kann aber im Falle von auf sonstige konservative Maßnahmen therapieresistenten
Schmerzen bei fehlenden oder nur geringfügigen neurologischen Symptomen als Alternative zur
Operation herangezogen werden. Auch bei Schmerzen nach Bandscheibenoperationen lässt sich in vielen Fällen
Beschwerdefreiheit erzielen. Der Einsatz der Computertomographie ist für diese Art von Eingriffen
im LWS - Breich nicht zwingend notwendig....

2. Operative Therapie vom Bandscheibenvorfall

Heutzutage wird die Indikation zur Operation nur noch zurückhaltend gestellt. In der Regel
wird nur bei akuten (medianen) Massenvorfällen (= Massenprolapse) meist im Bereich der Lendenwirbelsäule,
die unter anderem Lähmungszeichen bewirken, direkt zur Operation geraten. Dies liegt unter
anderem damit begründet, dass eine große Chance zur Heilung durch konservative Therapieformen besteht....

Sollte eine lang angewendete konservative Therapie keine oder nur unzulängliche Schmerzrückbildungen mit
sich bringen, besteht eine so genannte „relative Operationsindikationen“

Generell kann eine operative Therapie einen erneuten Vorfall nicht verhindern. Auch ein wucherndes
Narbengewebe kann die operative Massnahme in Frage stellen....

Minimalinvasive Verfahren

Da traditionelle, offene Operationsverfahren im allgemeinen mit Risiken behaftet sind und
einen längeren Aufenthalt im Krankenhaus mit sich bringen, wurden so genannte minimalinvaisve
Verfahren zur Operation entwickelt. Diese minimalinvasiven Verfahren können – sofern
die Rahmenbedingungen stimmen – ambulant und in lokaler Anästhesie durchgeführt
werden. Risiken, die durch eine Narkose nicht ausgeschlossen werden können,
werden hierbei reduziert....

Minimalinvasive Verfahren können allerdings nicht in jedem Erkrankungsstadium durchgeführt werden.
Klassischerweise wird dieses Verfahren bei einfachen und relativ neuen Bandscheibenprotrusioen
und –prolapsen durchgeführt. Eine Sequestrierung wird in der Regel nicht minimalinvasiv
therapiert.....

Einen Ausschluss im Hinblick auf diese Form der operativen Massnahme stellt auch eine Voroperation
dar. Das heißt: Patienten, die bereits an einem Bandscheibenprolaps operiert wurden, sollten
mit dieser Methode nicht behandelt werden...

Zu den klassischen minimalinvasiven Verfahren gehören

Chemonukleolyse

Als Chemonukleose bezeichnet man das chemische Verflüssigen und das anschließende Absaugen des
inneren Gallertringes der Bandscheibe....

Laserabtragung der Bandscheibe

Eine weitere therapeutische Maßnahme stellt die Laserabtragung der Bandscheibe dar. Ähnlich wie
bei der minimalinvasiven Therapie, ist auch dieses Verfahren nur für unkomplizierte, frische
Vorfälle geeignet....

Diese Massnahme beruht ebenfalls auf dem Prinzip der Volumenreduktion im Bereich der Bandscheibe
die mittels eines medizinischen YAG - (Yttrium-Aluminat-Granat) - Lasers
durchgeführt wird....

Perkutane Nukleotomie

Dieses Verfahren ähnelt der Chemonukleose insofern, als dass auch hier eine Volumenreduktion
durch Absaugen des inneren Gallertkernes erfolgt. Anders als bei der Chemonukleose wird allerdings
kein Enzym zur Verflüssigung eingesetzt, sondern der Bandscheibenvorfall mechanisch entfernt....

Mikrochirurgische Chirurgie

Da große Hautwunden und große Operationsfelder nach der Operation meistens eine längere Erholungsphase
für Patienten mit sich führen, wird durch minimalinvasive chirurgische Verfahren versucht, das Eingriffsfeld
möglichst klein zu halten. Besonders bei unkomplizierten Bandscheibenvorfällen im Bereich der Lendenwirbelsäule,
lässt sich dieses Verfahren gut einsetzen. Über einen kleinen Schnitt wird unter Einsatz eines
Mikroskopes der Bandscheibenvorfall herausgeschnitten....

Konventionelle offene Chirurgie

Schwierigere Bandscheibenvorfälle können mittels minimalinvasiver Methoden nicht behandelt werden.
Dies sind beispielsweise Bandscheibenvorfälle, die Neurofamina betreffen, Bandscheibenvorfälle, die
schon längere Zeit bestehen oder über mehrere Etagen verteilt werden. In diesen schwerwiegenden
Fällen muss ein größerer, offener Zugangsweg gewählt werden, der einen breiteren Einblick in das
Operationsgebiet ermöglicht....

Um dies zu ermöglichen, wird mindestens ein Teil des Ligamentum flavum ein- oder beidseitig entfernt.
Man spricht hier von einer „Fensterung“, die den Zugang auf die Bandscheibe und die betreffende Nervenwurzel
ermöglicht. Muss man die Nervenwurzeln zweier benachbarter Etagen darstellen, wird unter Umständen die
Entfernung eines Wirbelkörperhalbbogens oder des gesamten Wirbelbogens notwendig. Dadurch kann man
in alle relevanten Strukturen einsehen und sie für die Behandlung zugänglich machen. Der Bandscheibenvorfall
kann ganz oder teilweise entfernt werden. Die Rekonvaleszenz (= Genesung) ist aufgrund der
umfangreicheren Präparation zwangsläufig länger, als beim mikrochirurgischem Verfahren....

An der behandelten Stelle entsteht – wie bei allen anderen operativen Eingriffen – ganz unvermeidlich ein Narbengewebe,
dessen Umfang individuell unterschiedlich ist. Im ungünstigen Falle neigt dieses Narbengewebe zur Wucherung,
was wiederum raumfordernd wirkt und Druck auf die Nerven ausübt. In solchen Fällen kann eine
weitere Operation zur Reduktion des Narbengewebes notwendig werden (Postnukleotomiesyndrom)....

Auch kann sich eine schmerzhafte Wirbelsäuleninstabilität nach Ausräumung einer Bandscheibenetage entwickeln.
Auch hier können Folgeoperationen notwendig werden z.B. eine Versteifungsoperationen....

Bandscheibenprothese

In immer grösserem Ausmass werden auch Bandscheibenprothesen eingesetzt, die die
Funktion einer normalen Bandscheibe imitieren sollen und insbesondere vor der gefürchteten
Wirbelsäuleninstabilität schützen sollen....

Den Bandscheibenprothesen wird bislang eine lange Haltbarkeit attestiert, allerdings fehlen
noch ausgiebigere Untersuchungsstudien...

Propylaxe

Es gibt keine spezifische Vorsorge, die vor einem Band- scheibenvorfall schützt. Durch
die Ver- änderung und An- passung der Lebens- weise, beispielsweise in Form von Kräftigung der
Rückenmuskulatur durch Training, kann allerdings das Risiko gemindert werden. Bitte beachten Sie hierzu
auch die empfohlene Literatur. Aus meiner Sicht ist ein solches Training die beste und wichtigste Prophylaxe.
Zur Veränderung und Anpassung gehört natürlich auch eine richtige Arbeitshaltung bei Tätigkeiten im
Berufsleben und im Haushalt. Beispielsweise sollten schwere Gegenstände aus der Hocke mit gestrecktem
Rücken gehoben werden. Beim Staubsaugen beispielsweise kann durch die Einstellung des Saugrohres eine aufrechtem
entspannte Arbeitsposition erreicht werden. Bei überwiegend sitzender Tätigkeit ist es sinnvoll,
in kürzeren Abständen aufzustehen und umherzulaufen. Speziell für diese Berufsgruppe gibt es auch Programme
mit Entspannungs- und Lockerungsübungen. Eine ergonomische Anpassung der Sitzgelegenheiten durch
höhenverstellbare Sitzflächen und Sitzlehnen kann zu einer Schonung der Wirbelsäule beitragen. Dies gilt
besonders auch bei Berufskraftfahrern....

Perspektive / Prognose

Man kann keine exakte Vorhersage hinsichtlich der Prognose einer Bandscheibenerkrankung / Bandscheibenvorfall
erstellen. Ältere Patienten neigen allerdings zu einer Chronifizierung der Schmerzen, während man bei jüngeren
Patienten mit akuten Schmerzen von langen, schmerzfreien Intervall.

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Da die Gefahr ein Lähmung besteht, ist eine Operation an der Halswirbelsäule zu gefährlich. Und auch im Bereich der Brustwirbel kann wohl nicht mehr operiert werden.

Was natürlich heisst, das ich in engem Kontakt mit meiner Schmerztherapeutin stehe um auch diesen Schmerzen einigermassen erträglich zu machen.

Nachtrag 15. September 2005:

Da die Schmerzen mittlerweile sehr massiv sind und langsam an die Grenzen des Erträglichen gehen, habe ich nun das neue Opiodpflaster Transtec Pro 70 µg/h verordnet bekommen. Nun hoffe ich natürlich, dass die Schmerzen etwas nachlassen werden. Hier Infos über den Inhaltsstoff Buprenorphin

Wie wirkt der Inhaltsstoff?

Buprenorphin ist ein sehr starkes Schmerzmittel.

Schmerzen sind eine lebenswichtige Warn- und Schutzfunktion. Sie helfen dem Körper, schädliche Einflüsse zu erkennen und darauf zu reagieren. Bei der Schmerzentstehung werden Botenstoffe freigesetzt, die die Nervenenden reizen und Schmerzsignale an das Gehirn senden. Im Gehirn findet die Verarbeitung der Signale statt; erst hier entsteht die Schmerzwahrnehmung und die Schmerzempfindung. Ist die Ursache der Schmerzen bekannt, so verliert der Schmerz seine Warnfunktion - er wird zum lästigen Begleiter einer Krankheit und sollte mit Medikamenten behandelt werden.

Buprenorphin ist mit dem Wirkstoff Morphin verwandt (Opioid). Es besetzt bestimmte Schmerzrezeptoren im Gehirn und Rückenmark (zentral wirksam). Buprenorphin hemmt so die Wahrnehmung von Schmerzen. Im Vergleich zu Morphin hat es eine längere und stärkere Wirkung. Seine Suchtwirkung ist verhältnismäßig gering.

Anwendungsgebiete

Stärkste Schmerzen

Packungsgrößen

5 Transdermale Pflaster 35 µg/h
10 Transdermale Pflaster 35 µg/h
20 Transdermale Pflaster 35 µg/h
5 Transdermale Pflaster 52,5 µg/h
10 Transdermale Pflaster 52,5 µg/h
20 Transdermale Pflaster 52,5 µg/h
5 Transdermale Pflaster 70 µg/h
10 Transdermale Pflaster 70 µg/h
20 Transdermale Pflaster 70 µg/h

Warnhinweise!

Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.

Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?

Überempfindlichkeit gegen Morphin und insb. den Inhaltsstoff
Entzündliche Darmerkrankungen
Erkrankungen der Atemwege und des Atemzentrums
Gallenwegserkrankungen
Gleichzeitige Einnahme von Medikamenten zur Behandlung der Depression aus der Arzneimittelgruppe der MAO-Hemmer
Kinder unter einem Jahr
Prostatavergrößerung
Vorsicht bei chronischen Atembeschwerden und Asthma
Schwangerschaft und Stillzeit
Es liegen keine ausreichenden Erfahrungen über die Anwendung in der Schwangerschaft vor.
Während der Stillzeit darf das Medikament nicht angewendet werden.

Nebenwirkungen

Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.
Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.
Störungen des Gehirns unterschiedlicher Ursache wie z.B. Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Schlafstörungen
Mundtrockenheit
Störungen beim Wasserlassen (Miktionsstörungen)
Übelkeit, Erbrechen
Blutdruckabfall mit Schwindel beim Aufstehen, Kopfschmerzen, Steigerung des Pulsschlags
Beeinträchtigung des Atemantriebs im Gehirn
Bei Drogenentzugstherapie Entzugssyndrom mit Schweißausbrüchen, Blutdruckabfall, depressiver Verstimmung, Halluzinationen, Neigung zu Selbstmord
Keine Abhängigkeit bei richtiger Anwendung

Wechselwirkungen

Zusammen mit anderen dämpfenden Medikamenten (andere im Gehirn wirksame Schmerzmittel, Schlafmittel, Beruhigungsmittel) sowie mit Alkohol werden die Wirkungen und die Nebenwirkungen von Buprenorphin verstärkt. Bei der gleichzeitigen Einnahme von Medikamenten zur Behandlung von Depression (MAO-Hemmer) kann die Wirkung von Buprenorphin verstärkt werden.