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Ja es kam wie es eigentlich nicht kommen sollte.....und wir damit nicht wirklich gerechnet haben.
Hubert musste nun doch eine Hüftprothese eingesetzt bekommen, hm....

Am 30. Mai 2006 musste Hubert sich dieser noch nicht ganz einfachen Operation unterziehen. Die Schmerzen wurden immer schlimmer und schlimmer bis in den Oberbauch, das Knie, quasi das ganze linke Beine, es wurde unerträglich. Der Hüftkopf hat begonnen nekrotisch zu werden, das bedeutet schlicht und einfach abzusterben.
Es führte also kein Weg daran vorbei, er musst diesen Weg leider gehen....
Um die Diagnose wirklich richtig nachzuweisen wurde ein MRT durchgeführt...Zur sicheren Differenzierung infiltrierten die Ärzte das linke Hüftgelenk unter BV-Kontrolle mit Scandicain, ca. eine halbe Stunde nach Infiltration trat eine Schmerzlinderung von über 90% ein. Hubert konnte plötzlich laufen wie ein junger Gott, hi........
Somit war klar, dass die Schmerzen einwandfrei von der Hüfte ausgingen, und die Hüfte erneuert werden musste.

Die Zeit im Krankenhaus und auch in der anschließenden Reha war teilweise ganz schön langweilig, aber Hubert bekam ja oft netten Besuch und wurde von den Schwestern und Ärzten super betreut. Foto: Huberts Narbe nach OP

Ein großes Dankeschön wollen wir auch folgenden Personen ausprechen:
Frau Dr. med. Müller-Falcke (Assistenzärztin)
Prof.Dr.med. H.-P. Scharf (operierender Arzt)
Schwester Yvonne und Schwester Angelika
und natürlich auch ein Dankeschön an die Belegschaft des Haus 37, Station 3

Und hier seht ihr die 3 Schrauben die Hubert nach seiner ersten OP in der Hüfte hatte und welche danach fein säuberlich entfernt wurden.

Hubert & Schwester Yvonne

Geli bringt Hubert eine leckere Tasse Tee.:))

Die Hüftprothese

Synonyme

künstliches Hüftgelenk, Hüftgelenkstotalendoprothese (HTEP oder HTE), Hüftgelenksprothese, Hüfttotalendoprothese, HEP, TEP, HTEP, Hüftendoprothese, Hüftgelenksarthrose, Gelenkersatz, Hüftgelenkersatz, Hüftoperation, Hüftgelenksoperation

Ich glaube nun habe ich alle Ausdrücke dafür....:)
bei Hubert wird es im Arztbrief "Implantation einer Hüft-TEP" genannt.....ausgeschrieben Hüfttotalendoprothese.

hier möchte ich euch noch eine kleine Information dazu geben...
Vielleicht hat der eine oder andere Interesse oder ist gar selbst betroffen.

Die Bezeichnung Hüftgelenkstotalendoprothese steht für "künstliches Hüftgelenk". Das künstliche Hüftgelenk ist dem menschlichen Hüftgelenk nachempfunden und besteht somit prinzipiell aus den gleichen Teilen.
Wenn eine Hüftprothese implantiert wird, ersetzt man die Gelenkpfanne des Beckens durch eine Pfannenprothese (="künstliche Pfanne"). Der Hüftkopf und der Schenkelhals selbst werden durch den Prothesenschaft mit aufsitzendem Kunstkopf ersetzt.
Es besteht die Möglichkeit, die genannten Komponenten entweder mit oder ohne Knochenzement im Knochen zu fixieren.

Statistisch gesehen kommen.........
Brüche und Verrenkungen, insbesondere der Schenkelhalsbruch 11% vor.....

Röntgenbild mit künstlichem Hüftgelenk

  • 1. Pfanne der Hüftprothese

  • 2. Prothesenschaft

  • 3. Prothesenkopf

Hm, ob das Essen wirklich im Krankenhaus so schmeckt, wie man es immer erzählt bekommt.....?!:))