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Der Eingang der Klinik aus zwei verschiedenen Perspektiven
  hubert_reha_1.jpg (26052 Byte)
Natürlich musste Hubert nach seiner OP auch in Reha.....
Die Kur fand in einer Klinik in Bad Dürkheim statt. Dort ist es natürlich unheimlich schön und es gibt auch viel zu sehen, nur wenn man nicht so gut zu Fuß ist....., dann nützt einem das leider nicht soooviel.
Zeitweise war es Hubert da auch ein wenig langweilig, denn die Anwendungen dauerten ja nur einen Bruchteil des Tages. Aber der Aufenthalt in der Reha war trotzdem sehr angenehm und führte auch rasch zu Fortschritten was das Gehen angeht.  Der Ausblick war auch nicht zu verachten und daher habe ich natürlich auch ein paar schöne Bilder gemacht, die wir euch hier zeigen wollen.
 
Der Flur auf dem Huberts Zimmer lag und der Weg zu den Untersuchungräumen
"Hubert auf Achse" - unteranderem im Bad Dürkheimer Kurpark
   
    Besucht habe ich Hubert natürlich so oft es ging und dabei sind auch die schönen Fotos entstanden, da wir unteranderem auch den Kurpark zusammen besucht haben und dort schöne sonnige Stunden verbracht haben.
     
Und last but not least, seht ihr Huberts Zimmer und seinen schönen Ausblick.
Aber scrollt ruhig noch weiter, denn unten erfahrt ihr dann noch viel interessantes zum schönen Bad Dürkheim.
   
   

und hier erfahrt ihr nun noch ein wenig über die Geschichte Bad Dürkheims

Der Landkreis Bad Dürkheim ist im Zuge der Verwaltungsreform in Rheinland-Pfalz 1969 aus Teilen der ehemaligen Kreise Neustadt und Frankenthal entstanden. Verwaltungsmäßig zählt der Landkreis zum Regierungsbezirk Rheinhessen-Pfalz. Er erstreckt sich mit 48 Gemeinden über eine Fläche von 59.483 Hektar.

Im Nordwesten und Norden grenzt der Landkreis Bad Dürkheim an den Donnersbergkreis, den Landkreis Alzey-Worms und die Stadt Worms, im Osten an den Rhein-Pfalz-Kreis, im Süden an die Stadt Neustadt und den Landkreis Südliche Weinstraße. Im Westen schließen sich die Landkreise Kaiserslautern und Pirmasens an.

Das Landschaftsbild wird vor allem durch vier naturräumliche Haupteinheiten geprägt: von Ost nach West durch die Oberrheinische Tiefebene,
das Gebiet der Deutschen Weinstraße am Rand des Haardtgebirges, den Pfälzerwald und im Norden durch das Rheinhessische Hügelland. Mit seinem Anteil am Pfälzerwald ist der Landkreis Bad Dürkheim einer der waldreichsten in Rheinland-Pfalz; die Hälfte seiner Fläche entfällt auf Waldgebiete.

Geologisch ist der Landkreis ein Stück des Oberrheintalgrabens, einer der ältesten besiedelten Räume in Europa überhaupt.

Während der Eisenzeit war das Gebiet niemals von Eis bedeckt. So gibt es eine Reihe von frühen Fundstellen aus der älteren Altsteinzeit, man spricht z.B. von den "Steinzeitjägern von Kallstadt" In der Gegend des heutigen Battenberg war vermutlich ein Siedlungsplatz des "Heidelbergmenschen": Es liegen ca. 500.000 Jahre alte Werkzeugfunde vor. Die mittlere Steinzeit hinterließ Siedlungsspuren im Landkreis, wie die Jugendsteinzeit, z.B. die "Bandkeramiker".

Am Wichtigsten sind aber die Spuren aus der jüngeren Eisenzeit, als die Kelten hier lebten. Der gewaltige Ringwall über dem Steinbruch Kriemhildenstuhl bei Bad Dürkheim gibt davon Zeugnis. Die befestigte Höhensiedlung war Fliehburg bei Germaneneinfällen und "Fürstensitz". In einem Fürstengrab zwischen Wachenheim und Bad Dürkheim wurde der einzige außerhalb Italiens gefundene "Dreifuß" ausgegraben. Die etruskische Bronzearbeit belegt direkte Handelsbeziehungen mit der Mittelmeerwelt.

Zur Zeit Cäsars, im 1. Jahrhundert vor Christus, fassten die Römer hier Fuß. Sie gaben dem Gebiet einen mehr als 200 Jahre währenden Frieden. Spuren der Römer sind in jüngster Zeit im Landkreis Bad Dürkheim bei Flurbereinigungen zutage getreten und wurden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, so die "Villa rustica" bei Wachenheim und die "Römische Kelter" bei Ungstein. Rebmesserfunde belegen 2.000 Jahre Weinbau in dieser Gegend. Während der Völkerwanderungszeit litt die Pfalz unter dem Ansturm der Alemannen.

Die Franken drängten diese germanische Völkerschaft im 6. Jahrhundert zurück und brachten das Gebiet unter ihre Herrschaft. Die fränkischen Könige bauten auf die römische Verwaltungsorganisation auf: Der nördliche Teil des Kreises bis Bad Dürkheim gehörte zum "Wormsgau" , der südliche zum "Speyergau".

Als im 9. Jahrhundert das Reich Karl des Großen zerfiel, wurde der Raum dem ostfränkischen Reich Ludwig des Deutschen zugeschlagen.

In der unsicheren Zeit des 9./10. Jahrhunderts, vor allem bedingt durch die Raubzüge der Wikinger, entstanden als Fliehburgen der Bevölkerung die "Heidenlöcher" bei Deidesheim.

Die berühmteste fränkische Hochadelsfamilie waren die Salier, die 1024 bis 1125 die deutsche Königs- und Kaiserkrone trugen; ihr Hauskloster war die Limburg über Bad Dürkheim.

Auch in der nachfolgenden Stauferzeit (1138 bis 1254) gehörte die Pfalz zur so genannten "vis maxima imperii" (stärkste Kraft des Reiches).

Die Straßen sicherten die Salier und Staufer durch zahlreiche Burgen; so entstanden u.a. Kästenburg (heute Hambacher Schloss), Wachtenburg, Hardenburg.

Schwächeperioden des Königtums im 11. und 12. Jahrhundert führten zum Erstarken von Adelsgeschlechtern, die sich zu Landesherren aufschwangen. Der heutige Bereich des Landkreises Bad Dürkheim war in mehrere Herrschaftsgebiete aufgeteilt. Hauptsächlich waren die im Norden bis Bad Dürkheim die Grafen von Leiningen. Im Süden die Kurpfalz und das Hochstift Speyer. Trotz territorialer Änderungen blieb die Grundstruktur bis zum Ende des 18. Jahrhunderts bestehen.

Im 16. Jahrhundert, während des Bauernkrieges, fand im "Schlösschen" in Forst ein Treffen zwischen dem Pfälzer Kurfürsten und den Führer der aufständischen Bauern statt. Bekannt ist Gräfin Eva von Neuleiningen, die nach der Überlieferung alle sturmbereiten Bauern auf ihr Schloss einlud. Weinschwer ging jeder friedlich nach Hause.

Im 30-jährigen Krieg war das Gebiet des Landkreises Bad Dürkheim Tummelplatz spanischer, schwedischer, kaiserlicher und französischer Söldnertruppen. Sie plünderten das Land.

In der Folgezeit führten Kriege, Pest, Auswanderung zu einem weiteren Rückgang der Bevölkerungszahlen. Mit Steuervergünstigungen und Gewährung von Religionsfreiheit wurden Neusiedler u. a. aus der Schweiz und aus Frankreich in das öde und menschenleere Gebiet gelockt.

1917 fiel alles deutsche Land links des Rheines an Frankreich.

Die buntscheckige Landkarte verschwand; es entstand das "Département du Mont Tonnére" (Donnersberg), unterteilt in Arrondissements. Die napoleonische Zeit brachte den Pfälzern mit dem "Code Napoleon" mehr Rechte und Freiheiten. Dieser galt hier bis zur Einführung des BGB (Bürgerliches Gesetzbuch)im Jahre 1900. Ein Vorläufer des heutigen Bezirkstags (Conseil Géneral) gewährte dem Volk ein gewisses Mitspracherecht.

Der große Länderschacher, der 1814 beim Wiener Kongress getrieben wurde, schlug die Pfalz zur Krone Bayerns. Bayern übernahm die französische Gemeindeeinteilung. Die Arrondissements erhielten lediglich neue Bezeichnungen, erst Bezirksdirektion, 1818 Land - Comissariate. 1862 wurden sie in Bezirksämter umbenannt. Sie sind die direkten Vorgänger der heutigen Landkreise.

Im Jahre 1832 erlebte das Hambacher Schloss die erste demokratische Massenveranstaltung der deutschen Geschichte. Die Pfälzer hatten vergeblich auf die Einlösung des von den deutschen Herrschern gegebenen Verfassungsversprechens und die zugesicherte Einrichtung von Volksvertretungen gewartet. Die Bayern behielten die hohen Abgaben der napoleonischen Zeit bei, Zollvorschriften wirkten sich negativ auf den Weinabsatz aus. Missernten führten zu einer weiteren Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation.

Am 27. Mai 1832 versammelten sich annähernd 30.000 Menschen aus vielen deutschen Staaten, aus Polen und Frankreich rund um das Hambacher Schloss (der Beteiligung Dürkheimer Bürger ist eine Ausstellung im Heimatmuseum gewidmet). Sie forderten staatliche Einheit der deutschen Kulturnation, bürgerliche Rechte wie Meinungs--, Rede-, Pressefreiheit, Versammlungs-- und Vereinigungsfreiheit sowie Handels- und Gewerbefreiheit.

Im Zuge der Umgestaltung des "Großdeutschen Reiches" gehörte das Kreisgebiet zum Gau "Saarpfalz", womit die etwa 120-jährige Zugehörigkeit zu Bayern beendet war. 1938 wandelte man die Bezeichnung "Bezirksamt", "Bezirkstag", "Bezirksausschuss" um in Landratsamt (später Kreisverwaltung), "Kreistag" und "Kreisausschuss". Landeskreissystem blieb nach dem Krieg erhalten. Durch die Verwaltungsreform erfuhr es 1969 lediglich eine Neuordnung.

Neu gebildet wurde dabei am 7. Juni der Landkreis Bad Dürkheim in seiner heutigen Ausdehnung.

Ja und dann habe ich noch ein paar links zu Bad-Dürkheim natürlich, hi..
http://www.kurzentrum-bad-duerkheim.de/
http://www.bad-duerkheim.de/html/