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Der Labrador ist
bekannt für seine Freundlichkeit, Intelligenz und seinen Gehorsam. Deshalb wird er oft
als Behindertenhilfshunde ausgebildet. Labradore sind sehr gutmütig und gehen mit
fremden Menschen ebenso freundlich wie mit Kindern oder anderen Tieren um. Labradore
mögen das Leben im Rudel, bei Zwingerhaltung verkümmern sie. Ein typischer Labrador ist
recht bewegungsfreudig und braucht reichlich Auslauf. Außerdem lieben Labradore Wasser,
ihr Führer sollte ihnen häufig die Möglichkeit zum Schwimmen geben. |
Aussehen
Der Labrador ist ein recht großer,
energischer Hund, und es gibt ihn in 3 Fellfarben: schwarz, gelb und chocolate bzw.
leberfarben. Der Labrador tritt in zwei unterschiedlichen Erscheinungsformen auf, dem
großen "Showdog" genannten Typ und dem erheblich kleineren Typ, der als
"Working dog" bezeichnet wird. Der "Showdog" bringt meist 35 - 45 kg
auf die Waage, der "Working dog" 20 - 25kg.
Erziehung
Als Ergebnis langjähriger Selektion
auf jagdlich nutzbare Eigenschaften ist der Labrador ein Hund mit einer ausgezeichneten
Nase, die kleinste Geruchsspuren findet. Der Labrador ist sehr lernfähig und aufmerksam,
beobachtet seinen Herrn dauernd und freut sich über jedes Lob. Die Schwäche des
Labradors ist sein permanenter Appetit. Aber auch diese Schwäche ist wunderbar dafür
geeignet, diesem lieben und treuen Freund mit Hilfe von Belohnungshappen etwas
beizubringen.
Herkunft
Der Labrador wurde erst Anfang des
20. Jahrhunderts als eigenständige Rasse anerkannt und stammt ursprünglich von der
kanadischen Ostküste aus dem Bereich von Neufundland. Die dortige Bevölkerung hielt seit
Jahrhunderten Gebrauchshunde, welche den Menschen bei der Arbeit und der Jagd halfen. Aus
diesen anfangs sehr unterschiedlichen Hunden kristallisierten sich im Lauf der Jahre zwei
Typen heraus, nämlich der große, starke Neufundländer und der (zunächst) als kleiner
Neufundländer bezeichnete leichtere Hund, welcher im 19. Jahrhundert vielfach von
Fischern nach England mitgebracht wurde und dort den Namen Labrador-Hund bekam. |