Ja, wenn einer eine Reise macht, dann hat er viel zu erzählen. :) Diesmal ging es zu ganz lieben Freunden, Frauke und Peter, nach Lübeck. Es war ein unvergessener Tag. Taaaaausend Dank für den wunderschönen Nachmittag ! Natürlich habe ich auch wieder etwas über Lübeck zusammengetragen und Bilder gibt es natürlich auch. Versteht sich ja von selbst. :)

Und hier kommen die Infos zu Lübeck:

Lübeck - früher bekannt unter dem Namen die Königin der Hanse, so hiess diese wundervolle, einst freie Reichsstadt
damals. Heute findet man die Stadt oft unter dem Namen Stadt der sieben Türme oder dem Tor zum Norden.
Die Lübecker Hansestadt zeichnet sich heutzutage durch sehr viele Kulturschätze aus, welche für viele Interessierte
einen Großen Anreiz bieten .

Die Hansestadt Lübeck hat Glück gehabt ihr altes, historisches Stadtbild weitgehend bis in unsere
Zeit zu wahren. Sie verdankt das ihrer Insellage zwischen den Flüssen Trave und Wakenitz sowie
dem Elbe-Lübeck-Kanal. Dadurch ist ein Auseinanderfliessen des Stadtkerns verhindert worden.
Auch als Lübeck um 1900 zur Großstadt wurde, blieb die Stadt unversehrt umgeben von
Wasser sowie den Wallanlagen.

Sehenswürdigkeiten in Lübeck welche man unbedingt gesehen haben muss…

Niederegger Marzipan

Schon im 16. Jahrhundert wurde in der Hansestadt Marzipan produziert, welches jedoch erst im 19. Jahrhundert Ruhm und Ehre erlangen konnte. Durch die besonders wohlschmeckende Rezeptur des Hauses Niedereggers erlangte Niederegger Marzipan weltweite Anerkennung. Auch heutzutage ist ein Besuch bei Niederegger Lübeck für jeden Touristen ein Muss. Eine starke wirtschaftliche Kraft in Lübeck, die sich enorm am Markt etabliert hat.

Holstentor

Das Holstentor ist sozusagen ein Eingangstor zur Altstadt von Lübeck. Ein bedeutendes Wahrzeichen, welches früher zur Verteidigung der Stadt genutzt wurde. In Verbindung mit dem komplett um die Altstadt fliessenden Wasser hatte Lübeck einen optimalen Schutz gegen Angriffe. Gerade vor kurzem wurden das Holstentor komplett restauriert
und protzt wieder wuchtig mit seinen beiden Doppeltürmen. Es wurde bereits 1478 erbaut und beinhaltet heutzutage ein stadtgeschichtliches Museum. Zu D-Marks-Zeiten befand sich das Holstentor auf dem 50 D-Mark Schein. Es ist das wohl bekannteste  Wahrzeichen Lübecks deutschlandweit.

Salzspeicher

Direkt neben dem Holstentor befinden sich die Salzspeicher. Früher wurden Lebensmittel mit Salz konserviert, damit die Menschen genügend zu Essen hatten. Die Salzspeicher bestehen aus sechs Backsteingiebelhäuschen, diese dienten der Lagerung von Salzreserven. Damals war Salz enorm kostbar. Der Stecknitzkanal diente dazu, das
Salz aus Lüneburg nach Lübeck zu transportieren.

Haus der Schiffergesellschaft

Das schöne Haus der Schiffergesellschaft, eines der alten Kompaniehäuser, wie sie früher jede bürgerliche Vereinigung besaß. Zwei hohe steinerne Wangen flankieren den Eingang. Der kleine einfache Vorbau daneben führte zum so genannten Gotteskeller. Hinter den hohen Dielenfenstern befindet sich ein Innenraum mit enormer Wirkung.
Unter der dunklen Balkendecke mit farbigen Ornamenten erkennt man an den Wänden Darstellungen des alten Testaments.Im Räume stehen die schweren Eichentische  mit den Wappen ehemaliger Kaufmannsgesellschaften. Von der Decke und an den
Balken hängend erinnern Schiffsmodelle, alte Schiffslaternen und anderes Schiffsgut an die hansische Seefahrt.

Schabbelhaus

Mehrere prächtige Backsteingiebel, unter denen das neu entstandene Schabbelhaus, das an Stelle des 1942 vernichteten jetzt in zwei erhaltenen Bauten aus dem 16. Jahrhunderts untergebracht ist. Mit seiner grossen, reich ausgestatteten Diele und reizvollen Innenräumen in altem Stil ist es eine besondere Sehenswürdigkeiten der Stadt. Es
wurde im 16. Jahrhundert erbaut. Heute findet man in ihm ein Restaurant.

Heiligen-Geist-Hospital

Das Heiligen-Geist-Hospital wurde von Lübecker Kaufleuten für Arme und Kranke gestiftet.
Es gehört zu den besterhaltenen mittelalterlichen Denkmälern seiner Art in ganz Deutschland.
In der Spitalkirche kann man spätgotische Wandmalereien aus dem 13. und 14. Jahrhundert begutachten. Mit seiner einzigartigen Giebelfront, der die schlanken gotischen Türmchen und dem mittleren Dachtreiter eine so überraschende Gliederung aufzeigt, das dieses Gebäude ein sehr bekanntes Wahrzeichen wurde.

Jakobikirche

Die Jakobikirche wurde im 14. Jahrhundert erbaut. Der Turm ist 96 Meter hoch. Anmutig sitzt der grüne Turmhelm mit seiner barocken Basis auf dem gotischen Turmbau. Der kleine alte Kirchhof fasst die Kirche wie ein verträumter Garten ein. Es gibt heutzutage im Innern einen barocken Altar in der drei-türmigen Kirche zu besichtigen.

Füchtingshof

Der Füchtingshof wurde 1636 von einem lübischen Ratsherrn als Wohnanlage für bedürftige gespendet und ist einer der grössten seiner Art in Deutschland. Eine lange Reihe völlig gleicher  Wohneinheiten ziert den von alten Bäumen gezierten Hof. Niemand hier wurde bevorzugt oder benachteilt. Ein waches Sozialgefühl liess schon früher solche wohltätigen Stiftungen in der Hansestadt entstehen.

Marienkirche

Die Marienkirche wurde im 13. und 14. Jahrhundert erbaut. Dieser hochgotische Backsteinbau wird von zwei mit hohen und spitzen Türmen geziert. Zu ihren bedeutendsten Ausstattungstücken gehören der Marienaltar sowie das Sakramentshäuschen.

Ausgrabungen

Das bislang älteste Haus der Hansestadt Lübeck wurde von Archäologen 1996 bei Ausgrabungen entdeckt. Innerhalb des ehemaligen Kaufleuteviertels wurden Reste eines Brunnens, einem Ständerbau sowie von zwei Pfostenhäusern entdeckt. Sie stammen vermutlich aus dem Jahre 1173.

Buddenbrockhaus

Beim Buddenbrockhaus handelt es sich um ein Patrizierhaus aus dem 16. Jahrhundert, welches durch eine Barockfassade geziert ist. Von 1841 bis 1891 gehörte dieser Bau dem Schriftsteller Thomas Mann. Heutzutage findet man hier ein Dokumentationszentrum über Heinrich und Thomas Mann.

Petrikirche

Die Petrikirche ist eine fünf-schiffrige Kirche. Sie wurde im 13. bis 16. Jahrhundert erbaut. Vom Turm erhält man einen wunderschönen Ausblick über die Stadt. Sie wurde als Pfarrkirche genutzt. Die Petrikirche wurde im Laufe einer komplizierten Geschichte während des Baus immer weiter ausgebaut. Innerhalb stehen weisse Säulen im Konstrast zum roten Ziegelfussboden. Im zweiten Weltkrieg wurde die Kirche enorm durch die Bobenangriffe zerstört. Die Sankt Petri
Kirche wurde zwischen 1982 und 1987 komplett restauriert und bietet auch für Touristen einen Anreiz die Stadt zu besuchen.Des Weiteren wird sie aktiv vom Lübecker Kirchenkreis  genutzt. 1983 wurde sie Stück für Stück wieder aufgebaut. Sie steht heutzutage als Kultur- und Citykirche zur Verfügung.

Museum für Puppentheater

In der kleinen Petersgrube findet man das Museum für Puppentheater. Hier verbirgt sich ein grosses und liebevoll zusammengestelltes Puppentheatermuseum. Man findet Puppen jeglicher Art. Die Puppenspielerfamile Fritz Frey hat dieses Werk ins Leben gerufen. Auf ca. 600 qm werden Theaterspielpuppen aus drei Jahrhunderten aus aller Welt ausgestellt. Des Weiteren kann man hier diverse Artikel rund um das Puppentheater begutachten. Es gibt zum Beispiel
Plakate, Handzettel, Eintrittskarten sowie Gewerbescheine der Spielerdynastien. Sogar komplette
Bühnen, Kulissen, Requisiten und Werkzeuge findet man hier vor.

Rathhaus

Direkt am Lübecker Markt findet man das Lübecker Rathhaus. Die eindrucksvolle Fassade zeigt auch noch heutzutage ihre Mächtigkeit. Das Rathhaus wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Es ist L-förmig gebaut, hat spitze Türme und hohe Schildwände. Den Nordflügel schmückt seit 1571 ein Vorbau mit Sandsteinfassade. Die Fassade ist mit gotischen Arkaden
sowie mit Lübecker Wappen geschmückt, welche einen Adler sowie die Farben der
Lübecker Hansestadt besitzen. Hier wurde das so genannte Lübsche Recht erfunden, welches
auch in anderen Hansestädten Anwendung fand. Der Hansetag wurde seit 1356 in
diesem Rathaus durchgeführt.

Museum für Natur und Umwelt

Das 1959/61 anstelle des im Krieges zerstörten Dommuseums(Naturhistorisches Museum) ist einzigartig in Deutschland. Hier findet man reiche Funde zur Erdgeschichte, wie Fossilien,  Gesteine, Mineralien und Terralien. Zu den Attraktionen zählen ein sieben Meter langer Bartenwal  inklusive seines gesamten Skeletts und andere. Diese wurden 1984 in Tonschichten entdeckt.

Sankt Annen-Museum

Die vollkommen erhaltenen Räume des kurz nach 1500 gegründeten St.-Annen-Klosters beherbergen eines der schönsten Museen in Deutschland, das Sankt Annen-Museum. Hier wird das reiche Kulturgut der Hansestadt Lübeck von den Kunstwerken aus romanischer und gotische Zeit gezeigt. Dieses Museum hat eine einzigartige Atmosphäre. Besondere Kostbarkeiten sind die Gruppe des St. Jürgen, der Altar der Antoniusbruderschaft und der berühmte Memling-Altar.

Burgkloster - Burgtor

Den Ausgang der Stadt nach Norden bewachte einst das Burgtor, als wichtiger Durchlass am einzigen Landzugang nach Lübeck. Nach allen Seiten war Lübeck von Wasser umgeben. Die Mauern der Burgtorbefestigung zeigen noch heute ihre strategische Bedeutung, die diese Stelle der ehemaligen Stadtbefestigung besaß. Heutzutage sind Durchbrüche für den Verkehr angelegt, welcher aber kaum das Stadtbild verfälschen.

Dom

In der Nähe des Mühlenteichs findet man die wiederhergestellten Türme des Domes, welcher Lübecks erstes Gotteshaus war. Dieser wurde 1173 erbaut. Im 14. und 15. Jahrhundert wurden die hohen Seitenschiffe sowie der Chorumgang angefügt. Im letzen Krieg wurde diese schöne Kirche zur Ruine. Heutzutage hat diese Kirche wieder seine alte historische Gestalt angenommen. Tragen Sie sich doch auch in unser Webverzeichnis ein oder suchen sie nach Inhalten
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