| Die
Chronik von Muttertag 
Woher kommt der Muttertag?
1872 trat die Schriftstellerin und
Frauenrechtlerin Julia W. Howe mit der Forderung, daß amerikanischen Müttern ein
offizieller Feiertag gebühre, an die Öffentlichkeit.
Ihre Tochter, Ann Marie Reeves Jarvis, griff
die Idee wieder auf und startete am 9. Mai 1907, dem
2. Todestag ihrer Mutter, einen Werbefeldzug
für die Einführung eines offiziellen Muttertag, der letztlich von Erfolg gekrönt war,
als Präsident Woodrow Wilson am 8. Mai 1914 den Muttertag für jeden zweiten Sonntag im
Mai zum nationalen Ehrentag erklärte.
Neben dem Brauch, an diesem Tage eine farbige
Nelke zu Ehren der lebenden Mütter zu tragen oder eine weiße in Angedenken für die
bereits gestorbenen, setzte sich von da an auch das Versenden oder Übergeben von
Muttertagskarten durch.
Nach dem Ersten Weltkrieg setzte sich der
Muttertag auch auf dem europäischen Festland durch, zunächst in Österreich und
Skandinavien, dann auch in Deutschland. 1933 wurde er hierzulande für den zweiten Sonntag
im Mai festgelegt. In den kommunistisch regierten Staaten fiel der Muttertag mit dem
internationalen Frauentag am 8. März zusammen.
Auch heutzutage werden zum Muttertag immer noch
mehr Blumen verschenkt als zum Valentinstag.
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Von allen Müttern auf der Welt..... 
Von allen Müttern auf der Welt
ist keine, die mir so gefällt
wie meine Mutter, wenn sie lacht
und wenn sie mir die Tür aufmacht.
Auch wenn sie aus dem Fenster winkt
und mit mir rodelt, mit mir singt,
wenn sie auf meinem Bettrand sitzt,
solang es donnert oder blitzt,
und wenn sie sich mit mir versöhnt,
bei einer Krankheit mich verwöhnt -
ja, was sie überhaupt auch tut,
ich mag sie immer bin ihr gut,
und hin und wieder wundert's mich
dass wir uns fanden,
sie und ich. |