- Vor einigen Jahren hatte ich
auf der Uni Mannheim bei Frau Prof. Dr. Günther Vorlesungen über Archäologie.
- Es hatte mir sehr viel Spaß
bereitet.
- Wir waren auf den Spuren der
Römer, und natürlich was lag näher als gleich in der Nachbarschaft zu Forschen. Also,
auf nach Hirschberg-Großsachsen.
Nun lest selbst über das wichtigste hier in einer Zusammenfassung.
- Ich glaube es entspricht noch
allem, was mir noch in Erinnerung geblieben ist.
- Nun Hirschberg ist auch
ansonsten ein nettes kleines Dörfchen an der Bergstraße.
- Und wie das Leben so spielte,
lernte ich Jahre später nette Menschen aus Hirschberg kennen.
Hier seht ihr die Kids der
Saatschule - inkl. Theresa, welche dort auch war.:)

Römisches Landgut ("villa
rustica")
Villa Rustica im Gewann "Maueräcker" in Hirschberg-Großsachsen
(Rhein-Neckar-Kreis)
Gut erkennbar das Mauerviereck der ersten Baustufe, das dann im 2. Viertel des 2.
Jahrhunderts um die Eckrisaliten und den nordwestlichen Anbau mit Keller (links unten)
vergrößert wurde. Der alte Keller (linke Seite, Mitte) wurde dabei teilweise verfüllt
und als Zugang für den neuen, größeren, benutzt.

Der Keller ist auf Grund des hohen Grundwasserspiegels nicht vollständig in die Erde
eingetieft und hat daher relativ große Fenster nach außen.
Klassische Risalitvilla mit Frontlänge von 32 m. Erste Bauphase bereits um 100 n.Chr.,
erweitert im 2. Viertel des 2. Jahrhunderts, weitere Umbauten aus dem Ende des 2. und dem
Beginn des 3. Jahrhunderts. Anlage eines Fischteichs vor der Villenfront, im 3.
Jahrhundert wieder verfüllt. Auflassung der Villa wohl um 260, danach Ansiedlung von
Alemannen.
Der Gebäudekomplex besteht aus der nach Osten gerichteten typischen Risalitfront mit dem
zurückversetzten Eingangsbereich, den um einen Innenhof gruppierten Hauptgebäuden und
dem Erweiterungsflügel nach Westen (links unten). Vom Gebäude zieht sich ein Gang zu
einem Haus-Heiligtum. Links neben der Villa liegt das Fundament eines kleinen
gallo-römischen Umgangstempels.
Gut erkennbar das Mauerviereck der ersten Baustufe das dann im 2. Viertel des 2.
Jahrhunderts um die Eckrisaliten und den nordwestlichen Anbau mit Keller (links unten)
vergrößert wurde.

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